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German LNG-Terminal GmbH

Die German LNG Terminal GmbH ist ein Joint Venture der niederländischen Unternehmen Gasunie LNG Holding B.V., Vopak LNG Holding B.V. sowie der Oiltanking GmbH, einem Tochterunternehmen der Marquard & Bahls AG aus Hamburg.

Zweck des Joint Venture ist der Bau, Besitz und Betrieb eines Import- und Distributionsterminals für verflüssigtes Erdgas (Liquefied Natural Gas, LNG) in Norddeutschland. Das Terminal wird zur Energiediversifizierung in Deutschland beitragen sowie die Einführung von LNG als nachhaltigere Kraftstoffalternative für den Schiffs- und Schwerlastverkehr unterstützen, wodurch die Umweltbelastung beider Sektoren reduziert wird.

Das Terminal wird eine Reihe von Dienstleistungen bereitstellen: das Be- und Entladen von LNG-Carriern, die temporäre Speicherung von LNG, die Regasifizierung, die Einspeisung in das deutsche Erdgasnetz und die Verteilung durch Tankkraftwagen (TKW) und Eisenbahnkesselwagen (EKW).

Am Standort Brunsbüttel soll ein kombiniertes LNG-Import- und Small-Scale-Terminal errichtet werden. Das Terminal bietet für Kunden und LNG-Anbieter den offenen und diskriminierungsfreien Zugang zu den Kapazitäten des Terminals. Eigentümer und unabhängiger Betreiber ist German LNG Terminal GmbH. Die German LNG Terminal GmbH ist nicht Besitzer des LNG.

Die German LNG Terminal wird einen Genehmigungsantrag für zwei Tanks mit je 240.000 m³ stellen. Außerdem ist ein Landungssteg mit zwei Schiffsanlegern (Jetties) für große LNG Tanker (Q-Max-Klasse) und kleinere LNG-Tanker (z. B. LNG-Bunkerschiffe), Regasifizierungsanlagen sowie Anlagen für die LNG-Verladung per Tankkraftwagen und Eisenbahnkesselwagen geplant. Es ist ein Durchsatz von bis zu 8 Mrd. m³/Jahr vorgesehen, das entspricht ca. 10 % des deutschen Erdgasmarktes im Jahr 2016.

German LNG Terminal GmbH